Dossiers Sterne der Satire

Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit
das zweite Mal in der Erinnerung
Honoré de Balzac

 

Kriterien, die der Jury bei der Nominierung halfen:

Das Herausragende vom Besonderen abgrenzen, Anhaltspunkte:
Nachhaltigkeit der künstlerischen Wirkung (Gesamtwerk), Beitrag zur Innovation/Fortentwicklung des Genres in künstlerischer und/oder literarischer Hinsicht, besondere nationale oder internationale Bedeutung, außergewöhnliche Beliebtheit. Mindestalter 65 Jahre.

Der Zweck des Projekts ist die Schaffung eines Erinnerungspfades der Bedeutenden in der Landeshauptstadt Mainz.  Zu Ehren von und zur Pflege der Erinnerung an herausragende Persönlichkeiten, die als Autoren oder Interpreten des Kabaretts in besonderer Weise künstlerische Wirkung erzielt haben. Persönlichkeiten im vorgenannten Sinne können zu Lebzeiten geehrt werden, wenn ihrem Lebenswerk nachhaltige künstlerische oder literarische Bedeutung zukommt; wirtschaftliche Erfolg steht dabei nicht im Vordergrund. Kabarett im Sinne dieses Projekts ist die musikalisch-literarische Spielform der gesellschaftlichen oder politischen Satire. Als Teil der darstellenden Kunst. Auch die  gezeichnete (Karikatur) oder in sonstiger Weise künstlerisch gestaltete politische Satire (Plakatkunst), kann mit einem Stern ausgezeichnet werden, wenn sie über den Tag hinaus Anerkennung zu finden verspricht.
Die Jury hat 2004 achtzig Namen festgesetzt, 2009 noch einmal weitere vierzig nachnominiert. Ihr gehörten an: Peter Brümmendorf
(Stadt Mainz),
Reinhard Hippen, Ute Nebel (unterhaus), Matthias Thiel Texter der Dossiers), Dr. Jürgen Klammer, Jürgen Kessler (Deutsches Kabarettarchiv), Walter Schumacher (Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e.V.)   

 

Zu den 80 Sternen