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| Sterne der Satire Bronzetafeln auf dem Romano-Guardini-Platz an der Schillerstraße zwischen dem Deutschen Kabarettarchiv und dem Forum-Theater unterhaus würdigen in Mainz die "Besonderen unter den Ausgezeichneten" des Genres Kabarett in eigener Weise: Der Namenszug der Geehrten ist in Versalien eingraviert, ein Edelstahlstern in der Mitte enthält ihre persönlichen Signaturen.
Eine Galerie der Geehrten mit weitergehenden Informationen befindet sich im Innern des Deutschern Kabarettarchivs. Über achtzigtausend Namen aus der Geschichte von Kabarett und Satire sind dort verzeichnet. Rund achtzig davon sind für einen Stern nominiert. Die Initiatoren, neben dem Deutschen Kabarettarchiv, das Forum-Theater unterhaus und die Stadt Mainz, erinnern mit diesem Projekt an herausragende Persönlichkeiten, die als Autoren oder Interpreten des internationalen Kabaretts in besonderer Weise künstlerische Wirkung erzielt oder an der Kabarettgeschichte mitgeschrieben haben, seit Gründung des ersten Kabaretts Chat Noir in Paris 1881. Sie ehren mit Hilfe von Stiftern und Sponsoren Satiriker, Künstlerinnen und Künstler bereits zu Lebzeiten, wenn einem Lebenswerk nachhaltige künstlerische oder literarische Bedeutung zukommt. Kabarett im Sinne der Satzung (Sterne der Satire e.V., Amtsgericht Mainz, 90 VR 3921, 24. 6. 2004) ist die Spielform der gesellschaftlichen, politischen Satire als Teil der darstellenden Kunst (Kabarettchanson inklusive). ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Am 16. Juli 2004 wurde der Walk of Fame des Kabaretts unter Anwesenheit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Dr. Christina Weiss, und Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, eröffnet. Stifter seit 2004 Stadt Mainz Südwestdeutscher Rundfunk, SWR Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e. V. Dr. Christina Weiss, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Zweites Deutsches Fernsehen, ZDF Saarländischer Rundfunk, SR HILTON MAINZ CITY Stadtwerke Mainz Sparkasse Mainz Rechtsanwälte Fromm und Maurer Firma Köbig GmbH & Co. KG Landschaftsarchitekten Bierbaum + Aichele Commerzbank Mainz Jens Beutel, Oberbürgermeister der Stadt Mainz entega Mainz Bauunternehmung K. Gemünden Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Forum-Theater unterhaus Alfons Nowacki und Ulrike Neradt Frank Golischewski Frank Heinz und Christian Kußmaul RÖLO Wohn Art GmbH Förderverein unterhaus e. V. Firma FLO PA, Thomas Spanier und Tim Sandrock Johannes Rau, Bundespräsident a. D. Land Rheinland-Pfalz Deutsches Kabarettarchiv, Mainz Deutsches Kabarettarchiv, Bernburg/Saale Gerhard Schröder, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Mainz Musik Alexander Mainz Dr. Christoph Böhr, Fraktionsvorsitzender EWS Werkzeugfabrik Uhingen Israelitische Kultusgemeinde Wien Mainzer Aufbaugesellschaft Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister von Hannover Lachmesse Leipzig e.V. Kay S. Lorentz, Düsseldorfer Kom(m)ödchen Rose-Marie und Dr. Heinz Schöffler, Darmstadt Österr. Kabarettarchiv und Thomas Sessler-Verlag, Wien Prof. Peter Voss, Intendant des SWR Robert Graßl, Mainz Christian Ude, Oberbürgermeister von München Gurdrun und Manfred Kirchner, Walchensee Doris Ahnen, Ministerin für Kultur Rheinland-Pfalz Dr. Eleonore Lenz, München Reinhard Hippen, Gründer des Deutschen Kabarettarchivs Henry Schütze, Oberbürgermeister von Bernburg Prof. Markus Schächter, Intendant des ZDF Michael Sommer, DGB Sterne der Satire Walk of Fame des Kabaretts Aus dem Kreis der Nominierten wurden bisher folgende Sterne mit Hilfe ihrer Stifter realisiert: Hugo Ball 1886 - 1927 Ortrud Beginnen 1938 - 1999 Matthias Beltz 1945 - 2002 Herbert Bonewitz 1933 Curt Bry 1902 - 1974 Ernst Busch 1900–1980 Blandine Ebinger 1899 - 1993 Peter Ensikat 1941 Heinz Erhardt 1909 - 1979 Karl Farkas 1893 - 1971 Werner Finck 1902 - 1978 Kaspar Fischer 1938 - 2000 Kurt Gerron 1897 - 1944 Valeska Gert 1892 - 1978 Paul Graetz 1890 – 1937 Fritz Grünbaum 1880 - 1941 Otto Grünmandl 1924 - 2000 Wolfgang Gruner 1926 - 2002 Eckart Hachfeld 1910 - 1994 Joachim Hackethal 1924–2003 Peter Hammerschlag 1902 - 1942 Trude Hesterberg 1892 - 1967 Ursula Herking 1912 - 1974 Werner Richard Heymann 1896 - 1961 Dieter Hildebrandt 1927 Friedrich Hollaender 1896 - 1976 Hanns Dieter Hüsch 1925 - 2005 Heino Jaeger 1938 – 1997 Liesl Karlstadt 1892–1960 Erich Kästner 1899 - 1974 Dietrich Kittner 1935 Klabund 1890 - 1928 Georg Kreisler 1922 Edgar Külow 1925 Kate Kühl 1899 - 1970 Lore Lorentz 1920 - 1994 Loriot 1923 Jürgen von Manger 1923 - 1994 Gisela May 1924 Erika Mann 1905 -1969 Walter Mehring 1896 - 1981 Christian Morgenstern 1871 - 1914 Martin Morlock 1918 - 1983 Erich Mühsam 1878 - 1934 Rudolf Nelson 1878 - 1960 Günter Neumann 1913 - 1972 Wolfgang Neuss 1923 - 1989 Gerhard Polt 1942 Helmut Qualtinger 1928 –1986 Otto Reutter 1870 - 1931 Joachim Ringelnatz 1883 - 1934 Rodolphe Salis 1851 –1897 Wolfgang Schaller 1940 Werner Schneyder 1937 Klaus Peter Schreiner 1930 Mischa Spoliansky 1898 - 1985 Klaus Staeck 1938 Emil Steinberger 1933 Kurt Tucholsky 1890 - 1935 Karl Valentin 1882 - 1948 Rosa Valetti 1878 – 1937 Helen Vita 1928 - 2001 Claire Waldoff 1884 - 1957 Frank Wedekind 1864 –1918 Hugo Wiener 1904 - 1993 english translation Zurück zum Seitenanfang |
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